*1994
Die Malerei entdeckte ich während meines Burnouts im Alter von 29 Jahren. Für mich wurde sie zu einem Rückzugsort und gab meinem Tag eine willkommene Struktur in den schwierigen Monaten zu Hause. Dabei fand ich eine tiefe Faszination für Farben, Formen und Materialien.
Mein Kunststil ist geprägt von einem vielseitigen Einsatz unterschiedlichster Materialien, klarer Linien und verschwommener Elementen. Besonders liebe ich Kontraste jeglicher Art. Meine Kunst verkörpert eine Form von Purismus und Ruhe.
In jeder meiner Arbeiten versuche ich klare Strukturen mit sanften, fließenden Übergängen zu verbinden um so einen harmonischen Dialog zwischen Ordnung und Freiheit zu schaffen.
Durch meine Kunst möchte ich eine Oase der Gelassenheit schaffen, in der man sich in unserer so hektischen Zeit verlieren und wiederfinden kann. Ein Aspekt, der für mich durch mein erlebtes Burnout zu ungemeiner Wichtigkeit wurde.
Esther Mair
Kunst und Kultur in verschiedenen Formen begleiten mich schon mein ganzes Leben: Sei es durch Musik oder durch bildende Kunst.
Nach meinem Instrumental- und Gesangspädagogik-Studium am Mozarteum erfüllte ich mir einen Lebenstraum und zog für einige Monate nach Rom, nicht nur um dort Italienisch zu lernen, sondern auch um meinen Master in Kunst und Kulturmanagement zu absolvieren. Ich sog die Kultur, die atemberaubende Architektur und vielfältige Kunst in dieser vibrierenden Stadt gierig auf. Meine Hauptbeschäftigung lag darin Museen und Kunstgalerien zu besuchen und alles zu erkunden, was mir möglich war. Das Studium gab mir weitere Einblicke in den Bereich der Kunstgalerien und brachte mich dieser besonderen Welt näher. Auch auf meinen anderen Reisen quer durch Europa waren wichtige Ankerpunkte meiner Besichtigungstouren Galerien und Museen. In diesem Umfeld fühlte ich mich immer sehr wohl. Ich war fasziniert vor allem von der visuellen Schönheit – Bellezza, wie es auf Italienisch so schön heißt – und war stets auf der Suche nach neuen inspirierenden Eindrücken.
Während meines Rom Aufenthaltes begann ich mit Aquarellfarben zu malen und nahm dieses neue Hobby mit nach Hause. Ich malte zur Entspannung, neben meinem Vollzeitjob als Kulturmanagerin, jedoch sehr unregelmäßig.
Erst während meines Burnouts experimentierte ich erstmals mit Acrylfarben, woraus sich schnell eine Leidenschaft entwickelte. Ich bekam bald einige Aufträge, verkaufte zahlreiche Bilder und erkannte, dass ich aus einem Hobby eine Berufung machen konnte.
Mittlerweile konnte ich bereits einige Solo-Ausstellungen realisieren:
Oktober 2024: Bergwelten Ausstellung in der HYPO TIROL BANK, Fulpmes
Ab Dezember 2024: Wasserstille Ausstellung im Saunaparadies des StuBay.
Mit meiner Kunst möchte ich Ruhe, Gelassenheit und Schönheit in die Häuser der Besitzer:innen bringen. Umgeben zu sein von beruhigender und harmonischer Kunst schenkt mir selbst Kraft.
Ein zentrales Element meiner Kunst sind Kontraste jeglicher Art, sowie klare Linien, teils geometrische Formen kombiniert mit weichen Farbübergängen oder goldenen Akzenten. Ich fühle mich meinen heimischen Bergen sehr verbunden und widme mich diesen deshalb immer wieder mit einer ergänzenden Technik - dem Modellieren mit Strukturpaste.
Meine Inspiration ist die Kunst selbst; Formen Farben, Linien, Strukturen und die Gefühle, die all diese Elemente in mir auslösen.
Das Geheimnis der Kunst liegt darin, dass man nicht sucht,
sondern das findet, was man sich nicht im Entferntesten vorstellen konnte.
- EM

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